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Bevölkerungsschutz

Publikationen zum Thema Schutz Kritischer Infrastrukturen

Berichte und Studien über den Schutz Kritischer Infrastrukturen

Der umfassende Ansatz, wie er beim Schutz Kritischer Infrastrukturen (SKI) angewendet wird, ist vergleichsweise neu. Zahlreiche Problemfelder, wie etwa die verschiedenen gegenseitigen Abhängigkeiten im Fall von Störungen, sind noch nicht hinreichend erforscht. Dementsprechend kommt der Grundlagenforschung im SKI-Bereich grosse Bedeutung zu. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS arbeitet zu diesem Zweck eng mit Schweizer Hochschulen und internationalen Forschungsinstituten zusammen. Grundlagenstudien werden aber auch im Rahmen der Arbeitsgruppe Schutz Kritischer Infrastrukturen (AG SKI) erarbeitet. Mit offiziellen Berichten zuhanden des Bundesrates wird zudem über die erzielten Resultate und das weitere Vorgehen im Programm zum Schutz Kritischer Infrastrukturen orientiert.

 

SKI-Grundstrategie und Berichte an den Bundesrat

Am 5. Juni 2009 hat der Bundesrat die Grundstrategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen verabschiedet, die bis 2012 zur nationalen SKI-Strategie erweitert wird. Zudem nahm er den zweiten SKI-Bericht zu Kenntnis, in dem über die Resultate und Erkenntnisse der Zeitspanne von 2007-2009 orientiert wird. Der erste SKI-Bericht war am 4. Juli 2007 vom Bundesrat zustimmend zu Kenntnis genommen worden. In diesem Bericht werden u.a. die kritischen Infrastrukturen der Schweiz definiert und das Vorgehen zur Erarbeitung der nationalen SKI-Strategie festgelegt.

 

Grundlagen- und Forschungsberichte

Aufgrund des grossen Kooperationspotentials im SKI-Programm konzentrieren sich die Forschungsarbeiten vor allem auf Sektor-übergreifende Aspekte, wie etwa die szenarienbasierte Analyse von Auswirkungen verschiedener Ereignisse in und zwischen den verschiedenen Sektoren. Überdies sind einzelne kritische Sektoren oder Teilsektoren Gegenstand von detaillierten Untersuchungen. Auch spezifische Herausforderungen im SKI-Bereich, etwa die Frage nach Kritikalitäts-, Risiko- oder Vulnerabilitätsanalysen sind Bestandteil der Grundlagenforschung.

 

  • Oktober 2010: Programm zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (Hg.): Methode zur Erstellung des SKI-Inventars

    Mit dem SKI-Inventar werden einzelne kritische Infrastruktur-Objekte, etwa zentrale Knotenpunkte der Energieversorgung, der Kommunikation oder des Verkehrs, erfasst. Die Identifikation der Objekte erfolgt mit Hilfe eines standardisierten Verfahrens und aufgrund einheitlicher Kriterien. Die entsprechende Methode wurde in der Arbeitsgruppe Schutz Kritischer Infrastrukturen erarbeitet und verabschiedet.

 

  • Juni 2010: Der Schutz kritischer Infrastrukturen: Gegenwart und Zukunft

    Der vorliegende Bericht wirft einige Schlaglichter auf wichtige Themen, die heute und vermutlich noch vermehrt in der Zukunft die Debatten zum Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI) prägen werden. Ausserdem widerspiegelt der Bericht die Inhalte der Referate und Gespräche des Expertendialogs, der am 23. März 2010 an der ETH Zürich stattfand und einen Hauptbestandteil des – in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) durchgeführten – Projekts zu den Zukunftsperspektiven des Schutzes kritischer Infrastrukturen darstellte. Der Schlussbericht fasst die in den drei Projektphasen erarbeiteten Ergebnisse zusammen.
  • Februar 2009: Programm Schutz zum Kritischer Infrastrukturen (Hg.): Schlussbericht Kritikalität der Teilsektoren

    Im Rahmen des Programms zum Schutz Kritischer Infrastrukturen wurde eine Methodik zur Gewichtung der kritischen Teilsektoren erarbeitet und angewendet. Damit konnten die 31 kritischen Teilsektoren anhand ihrer Kritikalität in drei Gruppen eingeteilt werden: Unter anderem wurden acht Teilsektoren identifiziert, die eine sehr grosse Kritikalität aufweisen.

 

  • Oktober 2008: Center for Security Studies (CSS) / ETH Zurich: Focal Report Nr. 1 on Critical Infrastructure Protection

    Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS erstellt das Center for Security Studies CSS der ETH Zürich Fokusberichte über den Schutz Kritischer Infrastrukturen. Im ersten Bericht werden zum einen verschiedene nationale SKI-Strategien beleuchtet und drei globale Trends identifiziert. Zum andern werden Angriffe auf den Energie-Sektor eingehend diskutiert. Beiden Schwerpunkten sind überdies ausführliche kommentierte Bibliographien angehängt.

 

  • Juni 2008: Laboratory for Safety Analysis (LSA) / ETH Zurich: Comparative Evaluation of Modeling and Simulation Techniques for Interdependent Critical Infrastructures

    Das Laboratorium für Sicherheitsanalytik LSA hat für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS einen wissenschaftlichen Bericht über die Analyse- und Simulationsmöglichkeiten für komplexe und interdependente Infrastruktur-Systeme erstellt. Aufgrund einer Analyse des Forschungsstandes wurden acht verschiedene Methoden identifiziert, die eingehend erläutert und bewertet werden.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 16.03.2011

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