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Bevölkerungsschutz

Alarmierungssysteme heute

In abgelegenen Gebieten werden oft mobile Sirenen eingesetzt

Rund 8200 Sirenen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es heute ca. 7500 Sirenen des Zivilschutzes, die über das ganze Land verteilt sind und mit denen sich der Allgemeine Alarm auslösen lässt. Davon befinden sich 4700 stationär auf Dächern. 2800 mobile Sirenen, die auf Autos befestigt werden können, sind für die Alarmierung in abgelegenen Gegenden vorgesehen. Unterhalb von Stauanlagen befinden sich 700 Wasseralarmsirenen.

 

 

Verschiedene Typen

Es gibt eine ganze Reihe von zugelassenen Sirenentypen, wobei neue Modelle für die Auslösung beider Alarme geeignet sind. Die älteren Sirenen sind mechanisch oder mit Pressluft betrieben. Die neuen Sirenenanlagen funktionieren heute elektronisch. Gemäss Pflichtenheft wird gefordert, dass nach 5 Tagen Netz-Unterbruch eine gespeicherte Energie für mindestens vier Signale des "Allgemeinen Alarms" inkl. Wiederholung zur Verfügung stehen muss. Beim Wasseralarm wird eine gespeicherte Energie für mindestens sechs Alarme gefordert.

 

Fernsteuerung ermöglicht zentrale Auslösung der Sirenen

Aufgrund der föderalistischen Struktur der Schweiz ist nicht vorgesehen, dass alle Sirenen der Schweiz mit einem einzigen Knopfdruck ausgelöst werden können. Ein entsprechendes Ereignis ist auch schwer vorstellbar. Die heute bekannten Ereignisse, welche heute die Auslösung des Sirenenalarms nötig machen, sind von lokalem oder regionalem Ausmass. Bei grossflächigen Ereignissen können die Kantone durch die Nationale Alarmzentrale sehr schnell vernetzt informiert werden. Der grösste Teil der stationären Sirenen kann über eine Fernsteuerung ausgelöst werden. Daneben bleibt die Möglichkeit der örtlichen Behörden, jederzeit an Ort und Stelle, sofern notwendig, in eigener Regie, auf ihrem Gebiet die Sirenen auslösen können.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation
Zuletzt aktualisiert am: 15.12.2009
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