Organisation des Zivilschutzes
Massgeschneiderte Organisation
Die Kantone besitzen bei der Organisation viel Spielraum, um den Zivilschutz in ihre kantonalen Bevölkerungsschutzstrukturen zu integrieren. Die Organisation des Zivilschutzes richtet sich nach den jeweiligen Gefährdungen sowie den politischen und topografischen Gegebenheiten und Strukturen in einem Kanton, einer Region oder Gemeinde. Beispielsweise benötigt eine Agglomeration mit Chemie-Industrie eine andere Struktur als eine gebirgige Randregion. Das Grundgerüst des Zivilschutzes bildet das Organisationsmodell mit den fünf Bereichen Führungsunterstützung, Schutz und Betreuung, Kulturgüterschutz, Unterstützung und Logistik.
Regionale Verankerung
Die eigentlichen Träger des Zivilschutzes sind die Gemeinden und Regionen. Immer mehr Zivilschutzorganisationen sind auf regionaler Ebene organisiert und umfassen mehrere Gemeinden, die z.B. in Form eines Gemeindeverbundes Träger einer regionalen Zivilschutzorganisation sind. In kleineren Kantonen ist der Zivilschutz häufig kantonalisiert, d.h. für den ganzen Kanton gibt es nur noch eine Zivilschutzorganisation. In der Schweiz gibt es rund 370 Zivilschutzorganisationen. Mittlerweile sind rund 10% der Zivilschutzorganisationen auf Kantonsebene organisiert, rund 75% auf Regionsebene und nur noch rund 15% auf Gemeindeebene.
