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Bevölkerungsschutz

Rekrutierungsverfahren

Das Rekrutierungsverfahren läuft über verschiedene Stationen und mehrere Jahre

Vororientierung

Das Rekrutierungsverfahren beginnt mit einer schriftlichen Vororientierung der Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, Frauen mit eingeschlossen.

 

Orientierungstag

Mit 18 Jahren erhalten alle künftig stellungspflichtigen Männer und interessierte Frauen durch den Kanton eine Einladung zum Orientierungstag. Die konkrete Gestaltung dieses Informationsanlasses erfolgt durch die Kantone, welche auch den Ort festlegen. Unter der Leitung von kompetenten Moderatoren aus der Armee und dem Zivilschutz erhalten die Teilnehmenden umfassende Informationen über die Möglichkeiten und Funktionen in der Armee und im Zivilschutz sowie über den Ablauf der Rekrutierung. Ein wichtiges Ziel ist es, die Jugendlichen für ihre künftige Dienstleistung zu motivieren.

 

Aufgebot

Mit 19 Jahren erfolgt für alle stellungspflichtigen Männer und interessierte Frauen ein Aufgebot für die eigentliche Rekrutierung auf einem der sechs Rekrutierungszentren.

 

Rekrutierung

Für den Grossteil der Absolventen dauert die Rekrutierung zwei Tage. Für weitere spezielle Abklärungen ist allenfalls ein dritter Tag vorgesehen. Die Rekrutierung wird durch den Bund durchgeführt, der auch die entsprechenden Kosten trägt. Die zwei bis drei Rekrutierungstage gelten als erste besoldete Diensttage.

 

Bereit für die Grundausbildung

Die dem Zivilschutz Zugeteilten verlassen das Rekrutierungszentrum mit einer Grundfunktion (Stabsassistent, Betreuer, Pionier, Materialwart, Anlagewart oder Koch) sowie Angaben über den Ort und den Zeitpunkt für die allgemeine und funktionsbezogene Grundausbildung im Zivilschutz. Die Grundausbildung dauert je nach Kanton 14 bis 21 Tage.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation
Zuletzt aktualisiert am: 29.12.2011
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