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Bevölkerungsschutz

Ausbildung im Zivilschutz

Die Ausbildung im Zivilschutz ist auf die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen ausgerichtet

Ausrichtung auf Katastrophen und Notlagen

Die Ausbildung im Zivilschutz orientiert sich hauptsächlich an der Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Falls ein bewaffneter Konflikt droht, würde die Ausbildung entsprechend angepasst.

 

 

 

 

Grundfunktionen

In Abstimmung mit den Aufgaben des Zivilschutzes und um einen möglichst vielfältigen Einsatz der Schutzdienstpflichtigen zu ermöglichen, sieht das Ausbildungskonzept verschiedene Grundfunktionen vor:

  • Stabsassistent (für den Bereich Führungsunterstützung),
  • Betreuer (für den Bereich Schutz und Betreuung),
  • Pionier (für den Bereich Unterstützung),
  • Anlagewart (für den Bereich Logistik),
  • Materialwart (für den Bereich Logistik),
  • Koch (für den Bereich Logistik).

 

Grundausbildung

Nach erfolgter Rekrutierung haben die Schutzdienstpflichtigen eine Grundausbildung zu absolvieren. Sie besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Ausbildungssequenzen:

  • In der allgemeinen Grundausbildung (AGA) wird allen Schutzdienstpflichtigen das nötige, den Grundfunktionen übergeordnete Grundwissen vermittelt,
  • in der funktionsbezogenen Grundausbildung (FGA) steht die einsatzbezogene fachtechnische Ausbildung, getrennt nach den Grundfunktionen, im Zentrum.

 

Zusatzausbildung und Kaderausbildung

Mit einer Zusatzausbildung (ZA) kann das Grundwissen von ausgewählten Schutzdienstpflichtigen für Spezialaufgaben (z. B. Kulturgüterspezialist, psychologischer Nothelfer) ergänzt werden. Die Zusatzausbildung kann im Anschluss an die AGA und die FGA oder später erfolgen. Für die Übernahme einer Kaderfunktion ist eine Kaderausbildung zum Gruppen- oder Zugführer, zum Chef eines Sachbereichs der Führungsunterstützung oder zum Zivilschutzkommandanten zu absolvieren. Die verschiedenen Kader sind für die Führung, die Ausbildung und die Einsatzfähigkeit ihrer jeweiligen Formationen verantwortlich.

 

Weiterbildung und Wiederholungskurse

Die Kader und Spezialisten des Zivilschutzes haben periodisch Weiterbildungen zu absolvieren, damit Neuerungen rasch umgesetzt werden können. Die jährlich stattfindenden Wiederholungskurse dienen der Überprüfung, Erhaltung und Verbesserung der Einsatzbereitschaft der Zivilschutzformationen und der Kader. Sie ermöglichen dem Kader zudem, die notwendigen Führungserfahrungen zu sammeln. Wiederholungskurse können auch für Übungen im Verbund mit den anderen Partnerorganisationen benutzt werden.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation
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