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Bevölkerungsschutz
Verbundsystem Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz ist ein Verbundsystem für Führung, Schutz, Rettung und Hilfe. Sein Auftrag ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts.

 

Fünf Partnerorganisationen unter einem Dach
Die Polizei ist im Rahmen des Bevölkerungsschutzes für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zuständig.

Die Feuerwehr ist für die Rettung und die allgemeine Schadenwehr, inkl. Brandbekämpfung und Elementarschadenbewältigung, zuständig. Sie löste zusätzliche Aufgaben wie Öl-, Chemie- und Strahlenwehr.

Das Gesundheitswesen stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sicher. Dies umfasst auch vorsorgliche Massnahmen und die psychologische Betreuung.

Die technischen Betriebe sorgen dafür, dass Elektrizitäts-, Wasser- und Gasversorgung, Entsorgung, Verkehrsverbindungen sowie Telematik lagegerecht funktionieren.

Der Zivilschutz hat ein breites Aufgabenfeld und sorgt für Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist im Verbundsystem schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel positioniert.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

BABS

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

Das BABS ist auf Bundesebene zuständig für den Schutz der Schweizer Bevölkerung vor Katastrophen und Notlagen. Mit seinen Geschäftsbereichen

  • Zivilschutz plant und koordiniert es die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes;
  • LABOR SPIEZ deckt es das gesamte Spektrum des ABC-Schutzes ab;
  • Nationale Alarmzentrale NAZ führt es ein Melde-, Lage- und Warnzentrum des Bundes;
  • Ausbildung bildet es die kantonalen Führungsorgane und Zivilschutz-Kader aus und unterstützt die Kantone mit vielfältigen weiteren Ausbildungsprodukten;
  • Infrastruktur sorgt es für technische Systeme, Schutzbauten und Material.

Aktuell

 

Militärdiensttauglichkeit liegt bei 62 Prozent

16.05.2013 - Im Jahr 2012 wurden in den Rekrutierungszentren der Schweizer Armee insgesamt 40‘082 stellungspflichtige Schweizer abschliessend beurteilt. 24‘814 von ihnen sind tauglich für den Militärdienst und 5‘870 für den Zivilschutzdienst. Damit liegt die Tauglichkeitsrate leicht tiefer als in den Vorjahren und beträgt für den Militärdienst 62 Prozent und für den Zivilschutz 14.5 Prozent. Aufgrund der umfassenden Personensicherheitsüberprüfung nicht zum Militärdienst zugelassen wurden 989 Personen (2.46 Prozent).

Bundesrat verabschiedet Umsetzungsplan zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken

15.05.2013 - Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung den Umsetzungsplan zur Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) verabschiedet. Die beschlossenen Massnahmen zielen auf eine Stärkung der Prävention und des Kontinuitäts- und des Krisenmanagements. Damit verbunden ist auch eine personelle Verstärkung der Cyber-Expertise in der Bundesverwaltung. Zur Koordination hat der Bundesrat einen interdepartementalen Steuerungsausschuss NCS eingesetzt.

Vom Bundesrat beantwortete Vorstösse

85 Prozent der Gefahrenkarten liegen vor

02.05.2013 - Bis Ende 2012 haben die Kantone 85 Prozent der Gefahrenkarten erstellt. Dieses Jahr soll ein wesentlicher Teil der noch fehlenden Karten erarbeitet werden. Die Gefahrenkarten über Hochwasser, Lawinen, Erdrutsche und Steinschlag helfen, Menschen und Infrastrukturen zu schützen und Schäden zu verringern

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