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Bevölkerungsschutz
Verbundsystem Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz ist ein Verbundsystem für Führung, Schutz, Rettung und Hilfe. Sein Auftrag ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts.

 

Fünf Partnerorganisationen unter einem Dach
Die Polizei ist im Rahmen des Bevölkerungsschutzes für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zuständig.

Die Feuerwehr ist für die Rettung und die allgemeine Schadenwehr, inkl. Brandbekämpfung und Elementarschadenbewältigung, zuständig. Sie löste zusätzliche Aufgaben wie Öl-, Chemie- und Strahlenwehr.

Das Gesundheitswesen stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sicher. Dies umfasst auch vorsorgliche Massnahmen und die psychologische Betreuung.

Die technischen Betriebe sorgen dafür, dass Elektrizitäts-, Wasser- und Gasversorgung, Entsorgung, Verkehrsverbindungen sowie Telematik lagegerecht funktionieren.

Der Zivilschutz hat ein breites Aufgabenfeld und sorgt für Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist im Verbundsystem schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel positioniert.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

BABS

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

Das BABS ist auf Bundesebene zuständig für den Schutz der Schweizer Bevölkerung vor Katastrophen und Notlagen. Mit seinen Geschäftsbereichen

  • Konzeption und Koordination plant und koordiniert es die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes;
  • LABOR SPIEZ deckt es das gesamte Spektrum des ABC-Schutzes ab;
  • Nationale Alarmzentrale NAZ führt es ein Melde-, Lage- und Warnzentrum des Bundes;
  • Ausbildung bildet es die kantonalen Führungsorgane und Zivilschutz-Kader aus und unterstützt die Kantone mit vielfältigen weiteren Ausbildungsprodukten;
  • Infrastruktur sorgt es für technische Systeme, Schutzbauten und Material.

Aktuell

 

Sirenentest am Mittwoch, 1. Februar 201226.01.2012

26.01.2012 - Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 1. Februar 2012, findet deshalb in der ganzen Schweiz von 13.30 Uhr bis spätestens 15 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" und des "Wasseralarms" getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Seminar zur Vorbereitung auf die internationale Erdbebenübung SEISMO 12

17.01.2012 - Unter der Bezeichnung SEISMO 12 findet im Mai eine international angelegte Übung zur Bewältigung eines schweren Erdbebens statt. Als Vorbereitung darauf veranstaltet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS am 24. Januar 2012 ein Seminar mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten.

Nationale Alarmzentrale verfolgt abstürzende Raumsonde Phobos-Grunt

13.01.2012 - Die Raumsonde Phobos-Grunt wird voraussichtlich zwischen dem 15.01.2012 und dem 16.01.2012 abstürzen. Es ist davon auszugehen, dass einzelne Trümmer die Erdoberfläche erreichen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz betroffen ist und dass es dabei zu Schäden kommt, wird als äusserst gering eingeschätzt. Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) als zuständige Stelle für Satellitenabstürze verfolgt die Lage und informiert die Behörden und die Öffentlichkeit.

Fukushima untermauert Bedeutung des Strahlenschutzes

21.12.2011 - Neun Monate nach der Havarie im Kernkraftwerk Fukushima arbeitet Japan daran, die Strahlenbelastung in der Unfallregion einzudämmen. Vor welchen Herausforderungen das Land dabei steht, zeigt der neue ENSI-Bericht zu den radiologischen Auswirkungen des Unfalls vom 11. März 2011. Die Lehren für den Schweizer Strahlenschutz hat das ENSI bereits Ende Oktober gezogen.

Forum Nr. 18: KGS-Sicherstellungsdokumentation

14.12.2011 - Die Erarbeitung von Sicherstellungsdokumentationen zu bedeutenden Kulturgütern gehört zu den wichtigsten vorsorglichen Schutzmassnahmen. Per 1.1.2012 treten diesbezüglich neue Weisungen des BABS in Kraft.
KGS Forum Nr. 18 widmet sich diesen Neuerungen und stellt Arbeiten und Projekte in der Schweiz vor, die aufgrund der Weisungen vom Bund finanziell unterstützt werden können.
Als Kontrapunkt zeigen zwei Beiträge aus dem Ausland zudem auf, wie das Thema «Sicherstellungsdokumentation» oft unter ganz anderen, erschwerten Bedingungen angegangen werden muss.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation
Zuletzt aktualisiert am: 26.01.2012