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Bevölkerungsschutz
Verbundsystem Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz ist ein Verbundsystem für Führung, Schutz, Rettung und Hilfe. Sein Auftrag ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts.

 

Fünf Partnerorganisationen unter einem Dach
Die Polizei ist im Rahmen des Bevölkerungsschutzes für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zuständig.

Die Feuerwehr ist für die Rettung und die allgemeine Schadenwehr, inkl. Brandbekämpfung und Elementarschadenbewältigung, zuständig. Sie löste zusätzliche Aufgaben wie Öl-, Chemie- und Strahlenwehr.

Das Gesundheitswesen stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sicher. Dies umfasst auch vorsorgliche Massnahmen und die psychologische Betreuung.

Die technischen Betriebe sorgen dafür, dass Elektrizitäts-, Wasser- und Gasversorgung, Entsorgung, Verkehrsverbindungen sowie Telematik lagegerecht funktionieren.

Der Zivilschutz hat ein breites Aufgabenfeld und sorgt für Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist im Verbundsystem schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel positioniert.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

BABS

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

Das BABS ist auf Bundesebene zuständig für den Schutz der Schweizer Bevölkerung vor Katastrophen und Notlagen. Mit seinen Geschäftsbereichen

  • Zivilschutz plant und koordiniert es die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes;
  • LABOR SPIEZ deckt es das gesamte Spektrum des ABC-Schutzes ab;
  • Nationale Alarmzentrale NAZ führt es ein Melde-, Lage- und Warnzentrum des Bundes;
  • Ausbildung bildet es die kantonalen Führungsorgane und Zivilschutz-Kader aus und unterstützt die Kantone mit vielfältigen weiteren Ausbildungsprodukten;
  • Infrastruktur sorgt es für technische Systeme, Schutzbauten und Material.

Aktuell

 

Bevölkerungsschutz 20 / Oktober 2014

Zeitschrift Bevölkerungsschutz 20 / Oktober 2014

Dossier: Internationale Zusammenarbeit

23.10.2014 - Katastrophen machen vor Grenzen nicht Halt. Grenzregionen bekommen dies immer wieder zu spüren. «Hilfe kennt keine Grenzen»: Unter diesem Motto arbeitet der Kanton Thurgau im Bevölkerungsschutz mit seinen Nachbarn zusammen. In der globalisierten Welt geht es aber längst nicht mehr nur um nachbarschaftlichen Austausch. Gerade in diesem Jahr, in dem die Schweiz den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE innehat, wird dies augenfällig. Die Nr. 20/2014 der Zeitschrift «Bevölkerungsschutz» befasst sich mit verschiedenen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz.

Verteilung von Jodtabletten läuft an

Verteilung von Jodtabletten läuft an Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
17.10.2014 - Dieser Tage startet im Umkreis der Kernkraftwerke die vorsorgliche Neuverteilung von Jodtabletten (Kaliumiodid 65 AApot). Im letzten Quartal des Jahres werden im Auftrag der Armeeapotheke rund 2,5 Millionen Haushalte direkt mit Tablettenpackungen beliefert.

Arbeitsbesuch des liechtensteinischen Regierungschef-Stellvertreters Dr. Thomas Zwiefelhofer

Arbeitsbesuch des liechtensteinischen Regierungschef-Stellvertreters Dr. Thomas Zwiefelhofer Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
13.10.2014 - Bundesrat Ueli Maurer empfängt heute Dr. Thomas Zwiefelhofer, Regierungschef-Stellvertreter des Fürstentums Liechtenstein, zu einem Arbeitsbesuch in Bern. Anlässlich dieses Treffens unterzeichnen die beiden Magistraten die Vereinbarung über die Teilnahme von Liechtenstein am schweizerischen Alarmierungssystem POLYALERT.

Ausbildungsangebot Bevölkerungsschutz 2015

Ausbildungsangebot Bevölkerungsschutz 2015
09.10.2014 - Das Ausbildungsangebot des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS für das Jahr 2015 ist im Internet abrufbar. Es richtet sich an Angehörige von Führungsorganen und weitere Funktionsträger im Bevölkerungsschutz, aber auch zusätzliche Interessierte.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation