Seite drucken | Fenster schliessen
Bevölkerungsschutz
Verbundsystem Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz ist ein Verbundsystem für Führung, Schutz, Rettung und Hilfe. Sein Auftrag ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts.

 

Fünf Partnerorganisationen unter einem Dach
Die Polizei ist im Rahmen des Bevölkerungsschutzes für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zuständig.

Die Feuerwehr ist für die Rettung und die allgemeine Schadenwehr, inkl. Brandbekämpfung und Elementarschadenbewältigung, zuständig. Sie löste zusätzliche Aufgaben wie Öl-, Chemie- und Strahlenwehr.

Das Gesundheitswesen stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sicher. Dies umfasst auch vorsorgliche Massnahmen und die psychologische Betreuung.

Die technischen Betriebe sorgen dafür, dass Elektrizitäts-, Wasser- und Gasversorgung, Entsorgung, Verkehrsverbindungen sowie Telematik lagegerecht funktionieren.

Der Zivilschutz hat ein breites Aufgabenfeld und sorgt für Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist im Verbundsystem schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel positioniert.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

BABS

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

Das BABS ist auf Bundesebene zuständig für den Schutz der Schweizer Bevölkerung vor Katastrophen und Notlagen. Mit seinen Geschäftsbereichen

  • Zivilschutz plant und koordiniert es die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes;
  • LABOR SPIEZ deckt es das gesamte Spektrum des ABC-Schutzes ab;
  • Nationale Alarmzentrale NAZ führt es ein Melde-, Lage- und Warnzentrum des Bundes;
  • Ausbildung bildet es die kantonalen Führungsorgane und Zivilschutz-Kader aus und unterstützt die Kantone mit vielfältigen weiteren Ausbildungsprodukten;
  • Infrastruktur sorgt es für technische Systeme, Schutzbauten und Material.

Aktuell

 

Hochwasserlage entspannt sich – grössere Schäden ausgeblieben

12.05.2015 - Die Hochwasserlage an den Jurarandseen und entlang der Aare entspannt sich dank der günstigen Witterung. Die Wasserstände sind jedoch immer noch deutlich erhöht. Bis alle Gewässer wieder normale Pegel haben, dürfte es noch zwei bis drei Wochen dauern. Die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden und Einsatzorganen hat sich bewährt.

Zivilschutz: Im Einsatz zur Bewältigung der Hochwassergefahr

06.05.2015 - Die intensiven Regenfälle der vergangene Tage haben in verschiedenen Regionen der Schweiz zu Überschwemmungen und grosser Hochwassergefahr geführt. Stark betroffen ist insbesondere der Kanton Bern: die Pegelstände von Thuner- und Bielersee sowie der Aare und der Emme lagen teilweise über der Schadensgrenze. Dank ausgezeichneter Koordination der Massnahmen zur Gewässerregulierung und dank geeigneten Schutzmassnahmen in den gefährdeten Gebieten konnte die Hochwassersituation bislang ohne grössere Schäden bewältigt werden.

Entlastung der Jurarandseen zugestimmt

06.05.2015 - Wegen der weiterhin ansteigenden Pegel von Bieler-, Neuenburger- und Murtensee hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) heute zusammen mit den betroffenen Kantonen einen grösseren Ausfluss aus dem Bielersee beschlossen. Die Zuflüsse zu den Jurarandseen und der Aare bleiben auch in den kommenden Tagen auf hohem Niveau.

„Sicherheit Schweiz“ 2015: Der Nachrichtendienst des Bundes stellt seinen Lagebericht vor

04.05.2015 - Wie sicher ist die Schweiz? Von wem werden wir bedroht und wodurch gefährdet? „Sicherheit Schweiz“, der jährliche Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), bietet für diese sicherheitspolitischen Fragen Antworten.

Mit neuen Niederschlägen weiterhin Hochwassergefahr auf der Alpennordseite

03.05.2015 - Bis am Montag fallen auf der Alpennordseite weitere Niederschläge. Es besteht erhebliche Hochwassergefahr am Bieler-, Neuenburger- und Thunersee sowie an der Aare zwischen Thun und Bern und am Hochrhein. Weiterhin mässige Hochwassergefahr an der Aare unterhalb des Bielersees, an der Birs und an der Rhone unterhalb der Arvemündung.

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation